Hundebegegnungen vermeiden – Klarheit oder Schwäche?

Es gibt Tage, da möchte ich einfach nur in Ruhe mit meinen Hunden spazieren. Ich möchte Abstand und keine anderen Hunde, die ungefragt in meine Gruppe donnern.

Ich fordere den Abstand nicht, weil ich unfreundlich, unsicher oder ängstlich bin. Sondern, weil ich Verantwortung übernehme.

Für meine Hunde.
Für ihre Bedürfnisse.
Für das, was sie gerade leisten können – oder eben nicht.
Und auch für das, was ich gerade leisten kann und was nicht.

Abstand ist keine Schwäche oder ein Fehlverhalten – weder von mir, noch meinen Hunden. Abstand zu fordern ist mein Recht, weil nur ich über meinen Raum und den meiner Hunde entscheide.

Nicht jeder Hund kann Kontakt, zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen.
Nicht jeder Hund will Kontakt.
Nicht jeder Hund braucht ihn.
Und nicht jede Begegnung ist sinnvoll.

Und hier ist eine Erinnerung für dich, wenn auch du unerwünschte Hunde-Begegnungen kennst:

  • Du darfst Kontakt ablehnen – ohne Erklärung
  • Du schützt deinen Hund (und dich)
  • Du bist nicht unhöflich, sondern führend

Und wenn jemand deine Grenzen nicht respektiert:

  • Ignorieren ist oft die beste Lösung
  • Du schuldest niemandem Freundlichkeit, wenn Grenzen missachtet werden
  • Im Zweifel: Distanz statt Diskussion

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