Tierkommunikation – was ist das?

Der Begriff Tierkommunikation beschreibt die telepathische Kommunikation zwischen Mensch und Tier – also die Wahrnehmung OHNE unsere Sinnesorgane. Den Austausch können wir uns wie eine elektrische Schaltung vorstellen, die beide Kommunikationspartner miteinander verbindet.

Grundlage für diese Art der Kommunikation ist die Auffassung, dass es keinen luftleeren Raum gibt, sondern dass wir alle über Energie miteinander verbunden sind. Der englische Forscher und Biologe Rupert Sheldrake spricht von für uns Menschen nicht sichtbaren, wohl aber nutzbaren morphologischen Feldern, in denen alle möglichen Informationen von Mensch, Tier und unserer Umgebung abgespeichert sind. Verantwortlich dafür, dass wir diese Informationen wahrnehmen können, ist eine winzige Drüse im hinteren Teil unseres Gehirns, die Zirbeldrüse. Sie ist wie eine Antenne, die Informationen in lebendige Bilder, Gefühle und Sätze oder auch die berühmten „Geistesblitze“ überträgt.

Jeder Mensch kann die telepathische Kommunikation lernen oder besser gesagt, wieder erlernen. Grundsätzlich sind wir alle mit dieser Fähigkeit auf die Welt gekommen. Da wir in unserer westlichen Welt im Vergleich zu vielen Naturvölkern nicht gezwungen sind, diesen Kanal „am Leben zu erhalten“, verkümmert er bei den meisten Menschen sehr schnell – ähnlich einem Muskel, der nicht trainiert wird.

Wie funktioniert der Austausch?

Die Kontaktaufnahme erfolgt in der Regel über ein Foto und den Namen deines Tieres und ist an keine Entfernung gebunden. Es spielt also keine Rolle, ob du bei mir in der Voreifel oder am anderen Ende der Welt lebst, wenn ich mit deinem Tier spreche. Das Foto ist zur Kontaktaufnahme grundsätzlich nicht nötig, erleichtert aber meiner Meinung nach die Focussierung auf das Tier, mit dem der Kontakt gewünscht ist.

Während des Gespräches nehme ich Informationen deines Tieres mit meinen unterschiedlichen Sinnen wahr. Es kann sein, dass ich Bilder sehe oder ganze Sätze empfange. Manchmal ist es aber auch ein Gefühl oder eine körperliche Empfindung, die mich erreicht. Meine Aufgabe als Tierkommunikatorin besteht darin, diese Informationen, also den Blickwinkel deines Tieres zu einem bestimmten Sachverhalt, aufzunehmen und für dich zu übersetzen. Ich gebe also „nur“ das weiter, was dein Tier mir sendet. Meine persönliche Einschätzung eines Sachverhaltes spielt dabei überhaupt keine Rolle.

Was leistet Tierkommunikation und was nicht?

Tierkommunikation ist ein reines Gespräch – vergleichbar mit einem Gespräch unter Menschen, dessen Verlauf auch offen ist. Ich kann, darf und möchte dein Tier nicht überzeugen, überreden und erst Recht nicht manipulieren. Dein Tier hat eine eigenständige Persönlichkeit und einen eigenen Willen, den es natürlich kundtun darf.

Meine Aufgabe ist es, zwischen dir und deinem Tier zu übersetzen und zu vermitteln. Im Idealfall löst sich das Problem, im schlechtesten Fall weißt du „nur“ wie dein Tier (in einer bestimmten Sache) denkt und fühlt.

Aber Tierkommunikation ist so viel mehr als nur schwarz und weiß. Und manchmal tritt eine Lösung eines bestimmten Sachverhaltes auch erst viele Monate später ein, weil sich etwas in der Beziehung Mensch/Tier nachhaltig verändert hat und das Verständnis füreinander gewachsen ist.

Ich empfehle dir ein Gespräch mit deinem Tier unter anderem, wenn:

  • du mehr über das Wesen deines Tieres erfahren möchtest
  • du deinem Tier etwas Konkretes mitteilen möchtest
  • es Missverständnisse gibt, die du klären möchtest
  • du Verhaltensauffälligkeiten verstehen und im Idealfall lösen möchtest
  • du Unterstützung bei der Zusammenführung von mehreren Tieren brauchst
  • du wissen möchtest, wie es deinem Tier körperlich geht
  • du mit deinem verstorbenen Tier kommunizieren möchtest

Ganz wichtig: Die Tierkommunikation ersetzt keinen Besuch beim Tierarzt. Sie kann aber sehr wohl ein wichtiger, begleitender Baustein im Rahmen einer erfolgreichen Therapie sein.